XP und Vista Upgrade auf Windows 7: Neuinstallation vermeiden

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Während europäische Vista-Anwender nun offenbar doch direkt zu Windows 7 upgraden können, ist dies für XP-Anwender technisch ausgeschlossen. Jeder XP-Nutzer, der zu Windows 7 wechseln will, muss daher sein System komplett neu aufsetzen.

WinUpgrade.pngMit unserem Tool pcwUpgradeWin sparen Sie sich diese Arbeit. Es eignet sich auch für Upgrades von XP auf Vista. Das neue Tool legt einen Umzugs-Stick an, der Ihre Dokumente, Bilder, Videos, Einstellungen und viele der installierten Anwendungen umzieht. Dafür nutzt der Stick das User State Migration Tool (USMT) aus dem Windows Automated Installation Kit für Windows 7 (WAIK). Das Tool benötigt .Net Framework ab Version 2).
 
Schritt 1: Ein Upgrade auf ein neues System birgt immer das Risiko des Datenverlustes. Sichern Sie deshalb zuerst Ihr System-, Daten- und Programme-Laufwerk beispielsweise mit der Drive Backup 9 (Vollversion auf DVD PC-WELT 10/2009).
 
Schritt 2: Starten Sie das Tool, und öffnen Sie die Registerkarte „Upgrade-Stick anlegen“. Falls Sie das WAIK für Windows 7 bereits heruntergeladen haben, wählen Sie „Durchsuchen“, um die Abbild-Datei KB3AIK_DE.iso auszuwählen. Andernfalls klicken Sie auf „Herunterladen“.
 
Schritt 3: Klicken Sie auf „Virtual Clone Drive einrichten“, um ein virtuelles DVD-Laufwerk einzurichten. Bestätigen Sie, dass die Treiber-Software installiert wird, obwohl die Signatur nicht überprüft werden kann. Danach klicken Sie auf „WAIK installieren“, um das Setup zu starten.
 
Schritt 4: Zuletzt stecken Sie Ihren USB-Stick an und klicken im Menü von pcwUpgradeWin auf „USB-Stick anlegen“. Unser Tool kopiert hierbei sich selbst und den USMT-Ordner auf den Stick.
 
Schritt 5: Nun starten Sie Ihren PC mit der neuen Windows-DVD (Vista oder Windows 7). Wählen Sie bei der Installationsart „Benutzerdefiniert (erweitert)“ aus. Einige Dialoge weiter wählen Sie das Installationslaufwerk aus, auf dem schon Ihr altes System eingerichtet war. Außerdem sollten Sie keines der Laufwerke partitionieren oder formatieren, sonst ist kein Upgrade möglich – und Ihre Daten sind weg. Eine Meldung informiert Sie darüber, dass Dateien aus früheren Versionen in einem Ordner Windows.old gesichert werden. Bestätigen Sie das mit „OK“. Legen Sie außerdem im neuen Windows Benutzerprofile mit den gleichen Namen an wie bei der alten Version.
 
Schritt 6: Nach Abschluss der Installation starten Sie unser Tool erneut und öffnen die Registerkarte „Upgrade durchführen“. Falls das Tool nicht den richtigen Pfad zum Ordner Windows.old ermittelt hat, klicken Sie auf „Durchsuchen“, um ihn selbst anzugeben.
 
Schritt 7: Jetzt klicken Sie auf „Upgrade starten“. Das Umzugs-Tool verschiebt, falls nötig, zunächst die alten Profil- und Benutzerordner in das Verzeichnis „Windows.old“. Dann führt USMT mit Scanstate.exe eine Inventur von „Windows.old“ durch. Im nächsten Schritt setzt USMT via Loadstate.exe Hardlinks zu den ermittelten Dateien in die entsprechenden Ordner des neuen Systems.
Im letzten Schritt fragt Sie das Tool, ob auch die Benutzerprofile umgezogen werden sollen. Wenn Sie das bejahen, werden zusätzlich Dateien und Einstellungen (auch etwa Startmenü- und Desktop-Links) umgezogen. Das bedeutet aber in der Regel einige Nachbearbeitung (unter anderem der NTFS-Rechte).
 
Gut zu wissen: Nicht alle Anwendungen und Einstellungen lassen sich nahtlos übertragen. Wenn Sie mit dem Ergebnis der Migration unzufrieden sind, steht noch etwas Anpassungsarbeit an – oder Sie schreiben Ihr Backup zurück.